Vereinsstatuten
Modellflugclub JAUNTAL /St.Stefan

(MFC-JAUNTAL / St.Stefan)

ZVR:345492542

 

§ 1: Name, Sitz und Tätigkeitsbereich


(1) Der Verein führt den Namen „Modellflugclub Jauntal / St. Stefan“ (MFC – Jauntal / St.Stefan)
(2) Er hat seinen Sitz in St.Stefan 49, 9142 Globasnitz und erstreckt seine Tätigkeit auf ganz Österreich.
(3) Die Errichtung von Zweigvereinen ist nicht beabsichtigt.
(4) Die Postadresse entspricht jener des gewählten Obmannes.


§ 2: Zweck


    Der Verein ist ein unpolitischer Verein und verfolgt den Zweck, im Modellbau und Erproben,
    insbesonderen von an Modellbau Interessierte im Bezirk Völkermarkt zusammenzufassen und
    ohne Rücksicht auf politische, religiöse oder nationale Fragen den Bau und Betrieb von
    Flugzeug-, Schiffs- oder anderen Modellen zu fördern und zu verbreiten. Die Tätigkeit des
    Vereines ist nicht auf Gewinn ausgerichtet.
    Um die Ziele des Vereinszweckes zu ereichen, sollen dienen und angestrebt werden:


(1) die Erwerbung, Errichtung und Erhaltung eines Clubraumes oder Hauses
(2) die Erwerbung, Errichtung und Erhaltung eines entsprechenden Betriebes und Fluggeländes
(3) die Veranstaltung von Flug- bzw. Modelldemonstrationen, Wettbewerben oder sonstiger Veranstaltungen und Versammlungen, Vorträgen,Diskussionen, usw.


§ 3: Mittel zur Erreichung des Vereinszwecks


(1) Der Vereinszweck soll durch die angeführten Mittel erreicht werden.
     a: durch Mitgliedsbeiträge
     b: durch freiwillige Zuwendungen, Spenden und Subventionen
     c: durch Erlöse aus Veranstaltungen des Vereins.


§ 4: Arten der Mitgliedschaft


(1) Die Mitglieder des Vereins gliedern sich in ordentliche, außerordentliche und Ehrenmitglieder.

(2) Ordentliche Mitglieder sind jene, die sich voll an der Vereinsarbeit beteiligen.

(3) Außerordentliche Mitglieder sind solche, die die Vereinstätigkeit vor allem durch Zahlung eines erhöhten Mitgliedsbeitrags fördern.

(4) Ehrenmitglieder sind Personen, die hiezu wegen besonderer Verdienste um den Verein ernannt werden.


§ 5: Erwerb der Mitgliedschaft


(1) Mitglieder des Vereins können alle physischen Personen werden.
(2) Über die Aufnahme von ordentlichen und außerordentlichen Mitgliedern entscheidet der
     Vorstand. Die Aufnahme kann ohne Angabe von Gründen verweigert werden.
(3) Bis zur Entstehung des Vereins erfolgt die vorläufige Aufnahme von ordentlichen und
     außerordentlichen Mitgliedern durch die Vereinsgründer, im Fall eines bereits bestellten
     Vorstands durch diesen. Diese Mitgliedschaft wird erst mit Entstehung des Vereins
     wirksam. Wird ein Vorstand erst nach Entstehung des Vereins bestellt, erfolgt auch die
     (definitive) Aufnahme ordentlicher und außerordentlicher Mitglieder bis dahin durch die Gründer des Vereins.
(4) Die Ernennung zum Ehrenmitglied erfolgt auf Antrag des Vorstands durch dieGeneralversammlung.


§ 6: Beendigung der Mitgliedschaft


(1) Die Mitgliedschaft erlischt durch Tod, durch freiwilligen Austritt und durch Ausschluss.
(2) Der Austritt kann nur zum 31.Dezember jeden Jahres erfolgen. Er muss dem Vorstand
     mindestens ein Monat vorher schriftlich mitgeteilt werden. Erfolgt die Anzeige verspätet,
     so ist sie erst zum nächsten Austrittstermin wirksam. Für die Rechtzeitigkeit ist das Datum
     der Postaufgabe maßgeblich.
(3) Der Vorstand kann ein Mitglied ausschließen, wenn dieses trotz zweimaliger schriftlicher
     Mahnung unter Setzung einer angemessenen Nachfrist länger als sechs Monate mit der
     Zahlung der Mitgliedsbeiträge im Rückstand ist. Die Verpflichtung zur Zahlung der fällig
     gewordenen Mitgliedsbeiträge bleibt hievon unberührt.
(4) Der Ausschluss eines Mitglieds aus dem Verein kann vom Vorstand auch wegen grober
     Verletzung anderer Mitgliedspflichten und wegen unehrenhaften Verhaltens verfügtwerden.
(5) Die Aberkennung der Ehrenmitgliedschaft kann aus den im Abs. 4 genannten Gründen
     von der Generalversammlung über Antrag des Vorstands beschlossen werden.


§ 7: Rechte und Pflichten der Mitglieder


(1) Die Mitglieder sind berechtigt, an allen Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen und
     die Einrichtungen des Vereins zu beanspruchen. Das Stimmrecht in der
     Generalversammlung sowie das aktive und passive Wahlrecht steht nur den ordentlichen
     und den Ehrenmitgliedern zu.
(2) Jedes Mitglied ist berechtigt, vom Vorstand die Ausfolgung der Statuten zu verlangen.
(3) Mindestens ein Zehntel der Mitglieder kann vom Vorstand die Einberufung einer
     Generalversammlung verlangen.
(4) Die Mitglieder sind in jeder Generalversammlung vom Vorstand über die Tätigkeit und
     finanzielle Gebarung des Vereins zu informieren. Wenn mindestens ein Zehntel der
     Mitglieder dies unter Angabe von Gründen verlangt, hat der Vorstand den betreffenden
     Mitgliedern eine solche Information auch sonst binnen vier Wochen zu geben.
(5) Die Mitglieder sind vom Vorstand über den geprüften Rechnungsabschluss
     (Rechnungslegung) zu informieren. Geschieht dies in der Generalversammlung, sind die
     Rechnungsprüfer einzubinden.
(6) Die Mitglieder sind verpflichtet, die Interessen des Vereins nach Kräften zu fördern und
     alles zu unterlassen, wodurch das Ansehen und der Zweck des Vereins Abbruch erleiden
     könnte. Sie haben die Vereinsstatuten und die Beschlüsse der Vereinsorgane zu beachten.
     Die ordentlichen und außerordentlichen Mitglieder sind zur pünktlichen Zahlung der
     Beitrittsgebühr und der Mitgliedsbeiträge in der von der Generalversammlung
     beschlossenen Höhe verpflichtet.


§ 8: Vereinsorgane


     Organe des Vereins sind die Generalversammlung (§ 9 und 10), der Vorstand (§ 11 bis 13),
     die Rechnungsprüfer (§ 14) und das Schiedsgericht (§ 15).


§ 9: Generalversammlung


(1) Die Generalversammlung ist die „Mitgliederversammlung“ im Sinne des Vereinsgesetzes
     2002. Eine ordentliche Generalversammlung findet jährlich statt.
(2) Eine außerordentliche Generalversammlung findet auf
     a. Beschluss des Vorstands oder der ordentlichen Generalversammlung,
     b. schriftlichen Antrag von mindestens einem Zehntel der Mitglieder,
     c. Verlangen der Rechnungsprüfer (§ 21 Abs. 5 erster Satz VereinsG),
     d. Beschluss der/eines Rechnungsprüfer/s (§ 21 Abs. 5 zweiter Satz VereinsG, § 11 Abs. 2
     dritter Satz dieser Statuten),
     e. Beschluss eines gerichtlich bestellten Kurators (§ 11 Abs. 2 letzter Satz dieser Statuten)
     binnen vier Wochen statt.
(3) Sowohl zu den ordentlichen wie auch zu den außerordentlichen Generalversammlungen
     sind alle Mitglieder mindestens zwei Wochen vor dem Termin schriftlich, mittels Telefax
     oder per E-Mail (an die vom Mitglied dem Verein bekannt gegebene Fax-Nummer oder
     E-Mail-Adresse) einzuladen. Die Anberaumung der Generalversammlung hat unter
     Angabe der Tagesordnung zu erfolgen. Die Einberufung erfolgt durch den Vorstand (Abs.
     1 und Abs. 2 lit. a – c), durch die/einen Rechnungsprüfer (Abs. 2 lit. d) oder durch einen
     gerichtlich bestellten Kurator (Abs. 2 lit. e).
(4) Anträge zur Generalversammlung sind mindestens drei Tage vor dem Termin der
     Generalversammlung beim Vorstand schriftlich, mittels Telefax oder per E-Mail
     einzureichen.
(5) Gültige Beschlüsse – ausgenommen solche über einen Antrag auf Einberufung einer
     außerordentlichen Generalversammlung – können nur zur Tagesordnung gefasst werden.
(6) Bei der Generalversammlung sind alle Mitglieder teilnahmeberechtigt. Stimmberechtigt
     sind nur die ordentlichen und die Ehrenmitglieder. Jedes Mitglied hat eine Stimme. Die
     Übertragung des Stimmrechts auf ein anderes Mitglied im Wege einer schriftlichen
     Bevollmächtigung ist zulässig.
(7) Die Generalversammlung ist ohne Rücksicht auf die Anzahl der Erschienenen
     beschlussfähig.
(8) Die Wahlen und die Beschlussfassungen in der Generalversammlung erfolgen in der
     Regel mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Beschlüsse, mit denen
     das Statut des Vereins geändert oder der Verein aufgelöst werden soll, bedürfen jedoch
     einer qualifizierten Mehrheit von zwei Dritteln der abgegebenen gültigen Stimmen.
(9) Den Vorsitz in der Generalversammlung führt der/die Obmann/Obfrau, in dessen/deren
     Verhinderung sein/e/ihr/e Stellvertreter/in. Wenn auch diese/r verhindert ist, so führt das
     an Jahren älteste anwesende Vorstandsmitglied den Vorsitz.


§ 10: Aufgaben der Generalversammlung


Der Generalversammlung sind folgende Aufgaben vorbehalten:
a) Beschlussfassung über den Voranschlag;
b) Entgegennahme und Genehmigung des Rechenschaftsberichts und des
    Rechnungsabschlusses unter Einbindung der Rechnungsprüfer;
c) Wahl und Enthebung der Mitglieder des Vorstands und der Rechnungsprüfer;
d) Genehmigung von Rechtsgeschäften zwischen Rechnungsprüfern und Verein;
e) Entlastung des Vorstandes;
f) Festsetzung der Höhe der Beitrittsgebühr und der Mitgliedsbeiträge für ordentliche und
    für außerordentliche Mitglieder;
g) Verleihung und Aberkennung der Ehrenmitgliedschaft;
h) Beschlussfassung über Statutenänderungen und die freiwillige Auflösung des Vereins;
i) Beratung und Beschlussfassung über sonstige auf der Tagesordnung stehende Fragen.


§ 11: Vorstand


(1) Der Vorstand besteht aus sechs Mitgliedern, und zwar aus Obmann/Obfrau und
     Stellvertreter/in, Schriftführer/in und Stellvertreter/in sowie Kassier/in und
     Stellvertreter/in. Der Schriftführerstellvertreter ist gleichzeitig der Wettbewerbsreferent.
(2) Der Vorstand wird von der Generalversammlung gewählt. Der Vorstand hat bei
     Ausscheiden eines gewählten Mitglieds das Recht, an seine Stelle ein anderes wählbares
     Mitglied zu kooptieren, wozu die nachträgliche Genehmigung in der nächstfolgenden
     Generalversammlung einzuholen ist. Fällt der Vorstand ohne Selbstergänzung durch
     Kooptierung überhaupt oder auf unvorhersehbar lange Zeit aus, so ist jeder
     Rechnungsprüfer verpflichtet, unverzüglich eine außerordentliche Generalversammlung
     zum Zweck der Neuwahl eines Vorstands einzuberufen. Sollten auch die Rechnungsprüfer
     handlungsunfähig sein, hat jedes ordentliche Mitglied, das die Notsituation erkennt,
     unverzüglich die Bestellung eines Kurators beim zuständigen Gericht zu beantragen, der
     umgehend eine außerordentliche Generalversammlung einzuberufen hat.
(3) Die Funktionsperiode des Vorstands beträgt zwei Jahre; Wiederwahl ist möglich. Jede
     Funktion im Vorstand ist persönlich auszuüben.
(4) Der Vorstand wird vom Obmann/von der Obfrau, bei Verhinderung von
     seinem/seiner/ihrem/ihrer Stellvertreter/in, schriftlich oder mündlich einberufen. Ist auch
     diese/r auf unvorhersehbar lange Zeit verhindert, darf jedes sonstige Vorstandsmitglied
     den Vorstand einberufen.
(5) Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn alle seine Mitglieder eingeladen wurden und
     mindestens die Hälfte von ihnen anwesend ist.
(6) Der Vorstand fasst seine Beschlüsse mit einfacher Stimmenmehrheit; bei
     Stimmengleichheit gibt die Stimme des/der Vorsitzenden den Ausschlag.
(7) Den Vorsitz führt der/die Obmann/Obfrau, bei Verhinderung sein/e/ihr/e Stellvertreter/in.
     Ist auch diese/r verhindert, obliegt der Vorsitz dem an Jahren ältesten anwesenden
     Vorstandsmitglied oder jenem Vorstandsmitglied, das die übrigen Vorstandsmitglieder
     mehrheitlich dazu bestimmen.
(8) Außer durch den Tod und Ablauf der Funktionsperiode (Abs. 3) erlischt die Funktion
     eines Vorstandsmitglieds durch Enthebung (Abs. 9) und Rücktritt (Abs. 10).
(9) Die Generalversammlung kann jederzeit den gesamten Vorstand oder einzelne seiner
     Mitglieder entheben. Die Enthebung tritt mit Bestellung des neuen Vorstands bzw
     Vorstandsmitglieds in Kraft.
(10) Die Vorstandsmitglieder können jederzeit schriftlich ihren Rücktritt erklären. Die
     Rücktrittserklärung ist an den Vorstand, im Falle des Rücktritts des gesamten Vorstands
     an die Generalversammlung zu richten. Der Rücktritt wird erst mit Wahl bzw Kooptierung
     (Abs. 2) eines Nachfolgers wirksam.


§ 12: Aufgaben des Vorstands


Dem Vorstand obliegt die Leitung des Vereins. Er ist das „Leitungsorgan“ im Sinne des
Vereinsgesetzes 2002. Ihm kommen alle Aufgaben zu, die nicht durch die Statuten einem
anderen Vereinsorgan zugewiesen sind. In seinen Wirkungsbereich fallen insbesondere
folgende Angelegenheiten:


(1) Einrichtung eines den Anforderungen des Vereins entsprechenden Rechnungswesens mit
     laufender Aufzeichnung der Einnahmen/Ausgaben und Führung eines
     Vermögensverzeichnisses als Mindesterfordernis;
(2) Erstellung des Jahresvoranschlags, des Rechenschaftsberichts und des
     Rechnungsabschlusses;
(3) Vorbereitung und Einberufung der Generalversammlung in den Fällen des § 9 Abs. 1 und
     Abs. 2 lit. a – c dieser Statuten;
(4) Information der Vereinsmitglieder über die Vereinstätigkeit, die Vereinsgebarung und den
     geprüften Rechnungsabschluss;
(5) Verwaltung des Vereinsvermögens;
(6) Aufnahme und Ausschluss von ordentlichen und außerordentlichen Vereinsmitgliedern;
(7) Aufnahme und Kündigung von Angestellten des Vereins.


§ 13: Besondere Obliegenheiten einzelner Vorstandsmitglieder


(1) Der/die Obmann/Obfrau führt die laufenden Geschäfte des Vereins. Der/die
     Schriftführer/in unterstützt den/die Obmann/Obfrau bei der Führung der Vereinsgeschäfte.
(2) Der/die Obmann/Obfrau vertritt den Verein nach außen. Schriftliche Ausfertigungen des
     Vereins bedürfen zu ihrer Gültigkeit der Unterschriften des/der Obmanns/Obfrau und des
     Schriftführers/der Schriftführerin, in Geldangelegenheiten (vermögenswerte
     Dispositionen) des/der Obmanns/Obfrau und des Kassiers/der Kassierin. Rechtsgeschäfte
     zwischen Vorstandsmitgliedern und Verein bedürfen der Zustimmung eines anderen
     Vorstandsmitglieds.
(3) Rechtsgeschäftliche Bevollmächtigungen, den Verein nach außen zu vertreten bzw. für
     ihn zu zeichnen, können ausschließlich von den in Abs. 2 genannten Vorstandsmitgliedern
     erteilt werden.
(4) Bei Gefahr im Verzug ist der/die Obmann/Obfrau berechtigt, auch in Angelegenheiten,
     die in den Wirkungsbereich der Generalversammlung oder des Vorstands fallen, unter
     eigener Verantwortung selbständig Anordnungen zu treffen; im Innenverhältnis bedürfen
     diese jedoch der nachträglichen Genehmigung durch das zuständige Vereinsorgan.
(5) Der/die Obmann/Obfrau führt den Vorsitz in der Generalversammlung und im Vorstand.
(6) Der/die Schriftführer/in führt die Protokolle der Generalversammlung und des Vorstands.
(7) Der/die Kassier/in ist für die ordnungsgemäße Geldgebarung des Vereins verantwortlich.
(8) Im Fall der Verhinderung treten an die Stelle des/der Obmanns/Obfrau, des
     Schriftführers/der Schriftführerin oder des Kassiers/der Kassierin ihre Stellvertreter/innen.


§ 14: Rechnungsprüfer


(1) Zwei Rechnungsprüfer werden von der Generalversammlung auf die Dauer von zwei
     Jahren gewählt. Wiederwahl ist möglich. Die Rechnungsprüfer dürfen keinem Organ –
     mit Ausnahme der Generalversammlung – angehören, dessen Tätigkeit Gegenstand der
     Prüfung ist.
(2) Den Rechnungsprüfern obliegt die laufende Geschäftskontrolle sowie die Prüfung der
     Finanzgebarung des Vereins im Hinblick auf die Ordnungsmäßigkeit der
     Rechnungslegung und die statutengemäße Verwendung der Mittel. Der Vorstand hat den
     Rechnungsprüfern die erforderlichen Unterlagen vorzulegen und die erforderlichen
     Auskünfte zu erteilen. Die Rechnungsprüfer haben dem Vorstand über das Ergebnis der
     Prüfung zu berichten.
(3) Rechtsgeschäfte zwischen Rechnungsprüfern und Verein bedürfen der Genehmigung
     durch die Generalversammlung. Im Übrigen gelten für die Rechnungsprüfer die
     Bestimmungen des § 11 Abs. 8 bis 10 sinngemäß.


§ 15: Schiedsgericht


(1) Zur Schlichtung von allen aus dem Vereinsverhältnis entstehenden Streitigkeiten ist das
     vereinsinterne Schiedsgericht berufen. Es ist eine „Schlichtungseinrichtung“ im Sinne des
     Vereinsgesetzes 2002 und kein Schiedsgericht nach den §§ 577 ff ZPO.
(2) Das Schiedsgericht setzt sich aus drei ordentlichen Vereinsmitgliedern zusammen. Es
     wird derart gebildet, dass ein Streitteil dem Vorstand ein Mitglied als Schiedsrichter
     schriftlich namhaft macht. Über Aufforderung durch den Vorstand binnen sieben Tagen
     macht der andere Streitteil innerhalb von 14 Tagen seinerseits ein Mitglied des
     Schiedsgerichts namhaft. Nach Verständigung durch den Vorstand innerhalb von sieben
     Tagen wählen die namhaft gemachten Schiedsrichter binnen weiterer 14 Tage ein drittes
     ordentliches Mitglied zum/zur Vorsitzenden des Schiedsgerichts. Bei Stimmengleichheit
     entscheidet unter den Vorgeschlagenen das Los. Die Mitglieder des Schiedsgerichts
     dürfen keinem Organ – mit Ausnahme der Generalversammlung – angehören, dessen
     Tätigkeit Gegenstand der Streitigkeit ist.
(3) Das Schiedsgericht fällt seine Entscheidung nach Gewährung beiderseitigen Gehörs bei
     Anwesenheit aller seiner Mitglieder mit einfacher Stimmenmehrheit. Es entscheidet nach
     bestem Wissen und Gewissen. Seine Entscheidungen sind vereinsintern endgültig.


§ 16: Freiwillige Auflösung des Vereins


(1) Die freiwillige Auflösung des Vereins kann nur in einer Generalversammlung und nur mit
     Zweidrittelmehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen beschlossen werden.
     Diese Generalversammlung hat auch – sofern Vereinsvermögen vorhanden ist – über die
     Abwicklung zu beschließen. Insbesondere hat sie einen Abwickler zu berufen und Beschluss
     darüber zu fassen, wem dieser das nach Abdeckung der Passiven verbleibende
     Vereinsvermögen zu übertragen hat. Dieses Vermögen1 soll, soweit dies möglich und erlaubt
     ist, einer Organisation zufallen, die gleiche oder ähnliche Zwecke wie dieser Verein verfolgt,
     sonst Zwecken der Sozialhilfe.


     Für den Verein:
    

Der Obmann    

 

 

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